The Working Woman 28.04.2023

🔥 Comeback der FIRE Bewegung? 🤷‍♀️ Bei der Beförderung übergangen worden? 💄 Eine CEO denkt Gesundheit holistisch

Guten Morgen, Working Woman! ☕️

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Ich habe vor einigen Tagen angekündigt, dass demnächst Baby No.2 unterwegs ist und darauf bereite ich mich vor. Für die ersten Babytage suche ich aktuell nach Gast-Autor:innen, die Lust haben Einblicke in ihren Berufsalltag zu gewähren, über Branchentrends zu schreiben oder Karriere-Tipps zu kuratieren. Schreibt mir!

Wir lesen uns am Mittwoch wieder.

Die Themen heute:

  • 💄 Eine CEO denkt Gesundheit holistisch

  • 🔥 Comeback der FIRE Bewegung / des Frugalismus?

  • 🤷‍♀️ Bei der Beförderung übergangen worden?

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FEMALE LEADER TO FOLLOW

Karen Lynch, CEO von CVS Health, will Müttern mit postpartaler Depression helfen

Auf einer kürzlichen Health Tech Konferenz sagte Lynch: "Viele Frauen leiden unter postpartalen Depressionen und wir sprechen nie darüber". Lynch ist seit 2021 CEO von CVS Health, einer US-Drogeriekette mit 315 Mrd. USD Jahresumsatz (Platz 4 aller Fortune 500 Unternehmen) und somit die einflussreichste weibliche CEO der Fortune-500-Liste.

Vor einigen Wochen schloss CVS Health die Übernahme des Gesundheitsunternehmens Signify Health für 8 Mrd. USD ab und ist mitten in der Übernahme von Oak Street Health für 10,6 Mrd. USD. Lynch ist in Shoppinglaune und will CVS zu einem Health Tech Titanen machen.

Lynch ist auch eine der wenigen Health-Leader:innen, die psychische und verhaltensbezogene Gesundheit für ebenso wichtig halten wie die körperliche. Sie verweist immer wieder auf einen holistischen Gesundheitsansatz und hat auch danach in ihren früheren Positionen gehandelt. Bei Aetna, einem Gesundheitsversicherer (später durch CVS akquiriert), konnte sie durch verstärkte Vorsorgeuntersuchungen und Beratungsangebote die Selbstmordrate der Patient:innen um 18 % senken. Vielleicht sind Lynchs Prinzipien auch auf ihre persönliche Geschichte zurückzuführen: Sie verlor mit 12 Jahren ihre Mutter durch Selbstmord. [Weiterlesen…]

PERSÖNLICHE FINANZEN

Comeback der FIRE Bewegung (zu deutsch: Frugalismus)?

Quelle: giphy.com

Die Rede ist nicht vom skandalösen (und auf Netflix unterhaltsam dokumentierten) Fyre-Festival. Wir sprechen von Financial Independence Retire Early, einer Bewegung, die nach der Finanzkrise 2008 beliebt wurde und jetzt in der drohenden Rezession ein Comeback erleben könnte.

Das Ziel? Genug ansparen, um mit Ende 30/Mitte 40 den Job zu kündigen und von einer monatlichen Rente zu leben. Dabei drehen sich viele Fragen darum, was eigentlich “ein gutes Leben” für einen ganz persönlich bedeutet.

Das erreichen Frugalist:innen indem sie Ausgaben auf ein absolutes Minimum reduzieren und den Rest ansparen und investieren. Im Durchschnitt spart ein deutscher privater Haushalt etwa 10 %, Frugalist:innen schaffen 30-70 %!

Und so funktioniert’s:

  1. Ermittle, wie viel du zum Leben brauchst

  2. Multipliziere deine voraussichtlichen jährlichen Ausgaben mit 25

  3. Das ist die Zahl für deine finanzielle Unabhängigkeit

  4. Lege deine Sparquote fest

  5. Automatisiere deine Investitionen

Die "25x-Regel" (oder 4%-Regel) basiert auf der Trinity-Studie. In dieser Studie wurde untersucht, wie groß die Ersparnisse sein sollten, um theoretisch nie mehr arbeiten zu müssen. Sie gilt aber als veraltet, diese Entnahmestrategien eignen sich besser.

Du willst mehr über FIRE und Frugalismus lernen?

KARRIERE

Bei der Beförderung übergangen worden? Das kannst du tun

Quelle: giphy.com

Julia aus der Community fragt: Ich arbeite schon einige Jahre für eine große Beratung mit mehreren Standorten in Deutschland. An meinem Standort ist die Führung zu 100% männlich besetzt und ich hatte einige Male das Gefühl, dass meine Kolleginnen und ich bei Beförderungen übergangen wurden. Was kann ich tun?

Sprechen wir das D-Wort aus. Das klingt nach Diskriminierung oder zumindest Gender Bias, muss es aber nicht automatisch sein. Bevor du also zu voreiligen Schlüssen kommst, ein paar Tipps und Case Studies:

Don’ts

  • Tue nichts Unüberlegtes, erstmal durchatmen.

  • Mache daraus keine niederschmetternde Erfahrung. Es ist eine Enttäuschung, that’s it.

  • Eigentlich selbstverständlich, aber für’s Protokoll: Keine Beschwerden oder Anschuldigungen!

Do’s

  • Kommuniziere deine unerfüllten Erwartungen - aber respektvoll und konstruktiv.

  • Finde heraus, warum du die Beförderung nicht bekommen hast, frage Andere nach ihrer Perspektive.

  • Leite daraus Handlungen ab, was zu tun ist, damit du beim nächsten Mal befördert wirst.

  • Stärke dein Netzwerk und ziehe einen Jobwechsel in Erwägung, um alternative Optionen zu haben.

Okay, du hast mit deiner Führungskraft gesprochen und Feedback von Kolleg:innen und Freund:innen eingeholt und glaubst immer noch, dass es einzig daran liegt, dass du eine Frau bist?

Dann könnten dir diese Tipps helfen:

IN CASE YOU MISSED IT

Bonus Reading

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Xoxo, Maria von The Working Woman

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